Kreuth, der einst entlegendste Ort am Tegernsee, grenznah gelegen und erst ab dem Jahr 1320 durch einen Verkehrsweg für Warentransporte mit dem südlich gelegenen Achensee in Tirol verbunden. Das Kreuther Tal wird vom größten Zufluss des Tegernsees, der Weissach, durchflossen, die vom Achenpass kommend, zunächst als sich verlagernder Wildfluss, später als gebändigter Transportweg für Triftholz nach Norden fließt und am Ringsee, auf Kreuther Gebiet, in den Tegernsee mündet.

Die Weißachauen sind Landschaftsschutzgebiet und besonders wegen Vorkommen von Kriechendem Sellerie (früher Apium repens, jetzt Helosciadium repens) schützenswert. Die im Frühling blumenreichen Auen sind bei Spaziergängern beliebt und als leichte Wanderung zu empfehlen. Die Wege führen über den Privatgrund der Weißachaugemeinschaft, deren Anteilseigner das Gebiet traditionell als Waldweide extensiv bewirtschaften. Die Weidetiere, Rinder und Pferde, halten die Wiesenflächen offen, indem sie die Baumkeimlinge mit dem Gras verschlingen. Dadurch bleibt eine standortreiche Landschaft erhalten, die vielen unterschiedlichen Tieren und Pflanzen Lebensräume bietet.

Eine langjährige Brauchtumsveranstaltung findet am 6. November, unabhängig vom Wetter, statt: Die Leonhardifahrt um die dem heiligen Leonhard geweihte Pfarrkirche. Der erste Ritt um die Leonhardskirche fand nachweislich im 15. Jahrhundert statt und somit gilt die Leonhardi-Fahrt, die als Leonhardi-Ritt begann, als die älteste in Bayern.

Käseliebhaber sollten in der Naturkäserei einkehren. Das rührige Team bietet geschmackvollen Käse, als Fondue, Brotzeitbrettl oder zum Mitnehmen, an. Die milchliefernden Bauern verpflichten sich ihre Milchkühe nur mit Heu zu füttern. Dadurch leisten sie einen Beitrag zur Erzeugung eines gesunden, regionalen Lebensmittels und unterstützen den  Erhalt der kleinteiligen und dadurch vielfältigen Kulturlandschaft.

Wildbad Kreuth, versteckt unterhalb der Blauberge zu finden, über die die Grenze zu Österreich führt, war einst ein Badeort für die Mönche des Klosters Tegernsee, später für noble und bürgerliche Gäste des Hauses Wittelsbach, die sich zu Kräutersaft- und Molkekuren trafen, später der Ort für die Klausurtagung der CSU. Hier befindet sich die Herzogliche Fischzucht und mit etwas Glück sieht man die herzoglichen Haflinger auf der Weide.

 

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